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Doris Schmalhofer

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Beratung/Therapie bei Essstörungen

Essstörungen sind Lösungsversuche und haben ihre Wurzeln in einem gestörten Selbstwertgefühl. Viele Betroffene befinden sich in einem Teufelskreis, den sie oft aus eigener Kraft nicht mehr durchbrechen können.

Was sind die Merkmale einer Ess-Störung?

  • ich fühle mich zu dick
  • ich kenne kein Hunger-/Sättigungsgefühl
  • ich habe den ständigen Drang zu essen
  • beim Essen muss ich mich immer beherrschen
  • Schlanksein ist mein Ideal
  • ich esse heimlich
  • Abführmittel/Appetitzügler nehme ich regelmäßig
  • ich kontrolliere mein Gewicht täglich
  • ich habe bereits viele Diäten probiert
  • immer wieder habe ich regelrechte Fressanfälle
  • ein verändertes Gewicht und Aussehen sehe ich als Lösung meiner Probleme
  • ich esse um mich zu trösten
  • ich treibe übermäßig viel Sport

Wie kann ich als Therapeutin helfen?
Um die Lebens- und Erlebensqualität deutlich zu verbessern und damit dem destruktiven Muster "Ess-Störung" zu entkommen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. So können zum Beispiel im Einzelgespräch oder in einer Gruppe individuelle Problemlagen aufgedeckt, frühere Erlebnisse durchgearbeitet und neue Schritte erprobt werden. Körperorientierte Verfahren, kreative Therapien und Ausdrucksarbeit helfen Klarheit zu gewinnen, um eine Neuorientierung zu erreichen.

Diese Therapien unterstützen die Heilung, verhelfen unbewussten Prozessen zum Ausdruck, erzeugen kreative Impulse und entwickeln ein neues Körpergefühl. Ziel ist es unter anderem, Selbstvertrauen zu wagen, den eigenen Körper wieder zu spüren und die eigene Schönheit zu entdecken.


Welche Themen werden dabei behandelt?

  • In welchen Situationen wird Hungern und/oder Essen als "Problemlöser" gesehen?
  • Wie schlank muss ich sein, um mich zu mögen?
  • Welche Gefühle und Bedürfnisse suchen in der Ess-Störung ihren Ausdruck?
  • Welche Potenziale und Möglichkeiten habe ich als Frau?
  • Wie lebe ich mit und in meinem Körper, wie kann ich ihm Gutes tun?
  • Vor allem aber: Gemeinsam müssen neue Konflikt- und Lösungsstrategien für
  • schwierige Alltagssituationen entwickelt werden.

Was ist Grundvoraussetzung, um dem Teufelskreis zu entkommen?

  • Wichtig ist es Verantwortung zu übernehmen für sich und die Krankheit.
  • Mut zu haben, den ersten Schritt zu wagen, das Tabu zu brechen und sich kompetente Beratung und Hilfe zu holen.


Ich unterstütze Sie gerne dabei!


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